Ansprechangst – berechtigt oder nur ein Phantom?

Huh, schon der Titel klingt gruslig. Ansprech-Angst – gibt es sowas überhaupt?

Natürlich ist der Begriff eine Erfindung.

Wahr ist aber, dass die meisten Männer genetisch bedingt starke Hemmungen haben, Frauen mit dem Ziel einer sexuellen Beziehung einfach so anzusprechen. Dies rührt aus grauer Vorzeit, als die Menschen bekanntlich in kleineren Gruppen lebten und eine Abfuhr der Gruppe normalerweise nicht verborgen blieb.

Hast Du Angst abzublitzen?

Hast du Angst?

Derjenige hatte dann nicht nur einen Korb, sondern auch einen Stempel: “Loser”. Dies verschlechterte seine Chancen bei den anderen Weibchen beträchtlich.

Wie ist es heute? Wir leben zum großen Teil in Großstädten. Eine “Abfahrt” ist somit völlig egal, da es erstens sowieso genug Auswahl gibt und es zweitens in der Anonymität der Straße oder eines großen Clubs überhaupt nicht auffällt … wenn du mal nur reicher an Erfahrungen wirst, statt reicher an Freundinnen.

Trotzdem verschwindet bei den meisten Männern diese Angst nicht einfach so von der Bildfläche.

Nun, du kannst aber trotzdem einiges tun:

  • Erkenne, dass du aktiv werden musst und dass ohne Ansprechen der Frau nichts (wirklich nichts) passieren wird. Frauen tun es nicht. Punkt.
  • Nimm dir also vor, das Ansprechen zu erlernen, egal wie schwer es im Einzelfall für dich wird. Diese Verpflichtung ist sehr wichtig. Sage nicht “Ich könnte… ich möchte …, später …, nächsten Monat”, denn dies sind alles Ausreden es nicht zu tun. Fange jetzt an, auf jeden Fall diese Woche (Tag festlegen). In der Regel ist es nur am Anfang schwer.
  • Durchführung: Halte dich nicht zu sehr an der Theorie fest. Lies gezielt ein paar Informationen, auf diesem Blog oder auf anderen. Wenn du nicht weiter kommst oder schnell voran kommen willst, hol dir EINE Methode (zum Beispiel diese). Aber kaufe nicht 5 E-Books oder 10. Das Wichtigste ist, zu handeln. Halte dich an deinen Plan.
  • Innere Einstellung: Sei positiv mit dir selbst. Wenn du Abfuhren bekommst – Null Problem. Abfuhren sind die Dinge, aus denen du lernst. Wenn du mal weniger machst als geplant, terrorisiere dich nicht selbst. Du kannst es beim nächsten Mal nachholen. Wichtig ist das regelmäßige Üben. Lobe dich für deine Ausdauer und für jeden Erfolg!
  • Wenn die “A.A.” (siehe oben) da ist: Akzeptiere, dass sie da ist. Sie hat keinen logischen oder sinnvollen Hintergrund, aber sie ist nun mal da. Fühle diese Spannung in dir, vielleicht kannst du sie sogar als positive Erwartung spüren? Dann gehe trotzdem hin. Du wirst mit jedem Mal stärker.
  • Verbessere dich jedes Mal ein wenig: Lächeln, entspannte Körpersprache, länger im Gespräch bleiben, ein Date am Telefon ausmachen. Sei aber nicht “sauer”, wenn es mal nicht so läuft. Plateauphasen gehören zum Leben, in jedem Bereich. Sei dir bewusst, dass in so einer Phase dein Unterbewusstsein weiter an der Lösung arbeitet.

Viel Ausdauer und … viel Spaß!

Thomas

PS: Du willst weitermachen? Hier ist Deine nächste Übung: Gespräche mit Fremden …